Es war ein echter Nervenkrimi – 1717 hatte Johann Sebastian Bach als Hofkapellmeister in Köthen angeheuert, ohne vorher seinen Dienstherrn Herzog wilhelm Ernst um Entlassung zu bitten. Der war so erbost, dass er den Komponisten für vier Wochen inhaftieren ließ, bevor er dann doch nachgab. Dabei war er auch selbst nicht unschuldig an der Situation. Dass Bach Weimar verlassen wollte, hing mit einer verweigerten Beförderung zusammen. Die ganze Weimarer Geschichte um den Komponisten – und wie er die Haftzeit nutzte – erzählt nun eine Präsentation am historischen Ort, in einem Erlebnisraum im Ensemble Bastille.

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