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»Königin des Saaletals«

 

Weithin sichtbar thront sie auf dem 400 m hohen Bergkegel aus weißem Muschelkalk und ist heute als die Königin des Saaletals bekannt. Die Leuchtenburg ist eine der schönsten deutschen Höhenburgen.

 

1221 durch die Herren von Lobdeburg als strategische Machtbasis errichtet, wurde sie in der Folge unter wettinischer Landesverwaltung vom 14. bis zum frühen 18. Jahrhundert als Amt Leuchtenburg der Verwaltungsmittelpunkt für über 40 Dörfer.

 

Die nahezu vollständig erhaltene Wehranlage aus dem 15. Jahrhundert mit doppelten Mauern, Wallgraben und vier mehrgeschossigen Wehrtürmen, wurde aufgrund mangelnder äußerer Bedrohung ab dem 16. Jahrhundert zur Inhaftierung und Folterung von Straftätern im Rahmen der Gerichtsbarkeit des Amtes genutzt.

 

Im 18. und 19. Jahrhundert war die Burg für insgesamt 5.200 Menschen Zuchthaus, Irrenanstalt und Armenhaus. An Hand der guten Quellenlage ließen sich deren Schicksale rekonstruieren und sind in Ausstellungen und Hörspielen zu erleben. Die großen Zuchthausbauten wurden in der Neuzeit als Jugendherberge, Gastwirtschaft und Hotel umgenutzt.

 

Den Besucher erwarten auf der Leuchtenburg nicht nur einer der schönsten Panoramablicke vom Burgturm ins Saaletal, sondern auch spannende Ausstellungen zur Burggeschichte und die Porzellanwelten Leuchtenburg. Sinnlich inszeniert wird das weiße Gold - als größte Vase mit 7,90 Meter. Scherben bringen Ihnen Glück vom 20 Meter langen Skywalk der Wünsche.


 


Das 19. Jahrhundert ist das Zeitalter der Burgenromantik. Viele Burgen erhielten damals ihre bis heute prägende Gestalt. Ein schöpferisches Verständnis vom Umgang mit Denkmalen trug wesentlich zum Bild bei, das wir heute von Burgen haben. Ausstellungen und Führungen lenken den Blick auf die Epoche des 19. Jahrhunderts.

 

Veste Heldburg

"Gebautes Ideal - Georg II. und die Veste Heldburg"
Ausstellung

Als „Theaterherzog“ und Musikmäzen war Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen bereits zu Lebzeiten europaweit berühmt; anlässlich seines hundertsten Todesjahrs geht eine 2014 neu konzipierte Ausstellung auf der Heldburg seinem nicht minder intensiven Wirken auf dem Feld der Architektur und der bildenden Künste nach. Die Wiederherstellung der Veste Heldburg in romantisch idealisierter Form zählte zu den baulichen Großprojekten Georgs. Nach dem Brand 1982 schien die kunstvolle historistische Raumausstattung des Französischen Baus für immer verloren; doch durch die jüngst abgeschlossene Sanierung für das Deutsche Burgenmuseum konnten zumindest Teile davon wieder nachvollziehbar gemacht werden. Die neue Dauerausstellung stellt den Bauherrn in seinen Intentionen in den Vordergrund und führt das einstige Bergschloss des „Theaterherzogs“ als historistisches Gesamtkunstwerk vor Augen. Gemeinsam mit dem Baudenkmal selbst erzählt sie von dem bedeutenden Platz, den die Veste Heldburg in der europäischen Burgenrenaissance des 19. Jahrhunderts einnimmt.

 

Veste Coburg

·         „Die fränkische Krone“ – Die Außenanlagen der Veste und ihre historischen Räume
Führung  

Die Führung umfasst einen Rundgang im Außenbereich einer der größten stauferzeitlichen Burganlagen Deutschlands und einstigem Bollwerk der sächsischen Wettiner in Franken. Vermittelt wird die Geschichte der Veste, ihre baulichen Bestandteile und deren Nutzung. Die Besucher betreten im Anschluss die historischen Räume im herzoglichen Fürstenbau, die Lutherkapelle und die privaten Wohnräumen des letzten regierenden Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha. Der Rundgang führt auch in das prachtvolle Jagdintasienzimmer aus der Zeit der Spätrenaissance, in die Große Hofstube und in die Lutherzimmer, wo der Reformator im Jahr 1530 für sechs Monate lebte und arbeitete.
Führung in deutscher Sprache, Dauer ca. 120 Minuten, Preise 2,90 € pro Person zuzüglich Eintritt (Gruppen bis 20 Personen pauschal 58,- € zuzüglich Eintritt, Änderungen vorbehalten), Buchung unter Tel. 09561/8 79 48 oder fuehrungen@kunstsammlungen-coburg.de

Burgen waren bewohnte Verteidigungsanlagen. Auch wenn der Ernstfall selten eintrat, waren Burgen stets dafür gerüstet und wurden den Veränderungen der Wehrtechnik angepasst. Die Burgen der Burgenstraße Thüringen zeigen eine große Bandbreite historischer Wehranlagen und Waffen vom hohen Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit.

 

Veste Coburg

Hundsgugel und Fallgranate – Die Historischen Waffen und Rüstungen
Führung

Die Bestände an Historischen Waffen auf der Veste Coburg gehören in ihrer Vielfalt, Güte und Größe zu den bedeutenden einschlägigen Sammlungen in Europa. Sie beinhalten militärische und höfische Waffen mit einem Schwerpunkt auf der Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Der herausragende und umfangreiche Jagdwaffenbestand deckt einen zeitlichen Rahmen vom 16. bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ab. Die Führung befasst sich mit der „Türkenbeute“ des Prinzen Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1737-1815), dem prachtvollen Jagdintarsienzimmer, den Turnierwaffen in der großen Hofstube, den militärischen Waffen, Rüstungen, Geschützen, Verteidigungs- und Nahkampfmitteln in der Rüstkammer und den Jagdwaffen.

 

Wasserburg Heldrungen

Klassenfahrten in eine Festung des 17. Jahrhunderts

Umgeben von weitgehend intakten Verteidungsanlagen aus dem Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges bietet die Jugendherberge Wasserburg Heldrungen ein erlebnisreiches Programm auf der Burg und in der Umgebung. Ausflüge zum Kyffhäuser gehören ebenso dazu wie mittelalterliches Handwerk. Zu den Höhepunkten gehört die Bootsfahrt im doppelten Wallgraben. Mehr Informationen: heldrungen.jugendherberge.de

 

 

Burgen sind eingebettet in die Landschaft ihrer Umgebung. Sie nutzen natürliche Formationen und sind umgekehrt Zeugen der Kulturgeschichte, die der Landschaft ihr besonderes Gepräge verleiht. Geschichte, Kultur und Natur sind eng miteinander verzahnt.

 

Schloss Bertholdsburg in Schleusingen

Naturhistorisches Museum
Mit einer Fläche von knapp 2000 m² erschließen die Dauerausstellungen den Ost-, Nord- und Westflügel von Schloss Bertholdsburg. Der Besucher erlebt die Naturkunde Thüringens, aber auch die Geschichte der Burg und näheren Region.
"Minerale - Faszination in Form und Farbe"
Diese seit 1990 bestehende Exposition eröffnet den Naturkundlichen Rundgang im Museum. 1000 Minerale und Gesteine werden auf 250 m² Ausstellungsfläche in 60 Wandvitrinen vorgestellt. Der Bogen wird gespannt von den Diamanten, Achaten, Bergkristallen bis hin zu Gold, Kupfer, Eisenerz und Steinsalz. Selbst die bei UV-Licht leuchtenden Kristalle (Fluoreszens) sind zu bewundern.Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Minerale Thüringens und die Entstehung der beiden Thüringer Gebirge. Besonders bekannt sind die Schneekopfkugeln des Thüringer Waldes mit Achat und Bergkristall. Auch in Thüringen gab es umfangreichen Bergbau. Die Haupt- und Begleitminerale des Bergbaus auf Gold, Silber, Kupfer, Kobalt, Uran, Mangan, Eisen, Spat und Salz werden gezeigt. Inszenierungen zum historischen Gold- und Kupferschiefer-Bergbau oder zum Basaltvulkanismus vermitteln einen plastischen Eindruck.
"Auf den Spuren unserer Umwelt - 300 Millionen Jahre Thüringen"                                                         
In der 2001 mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) eröffneten Ausstellung (800 m²) werden "Thüringer Landschaften" von ihren erdgeschichtlichen Wurzeln bis in unsere Tage hinein präsentiert. Seen, Flusslandschaften, Wälder und Moore gab es schon seit Millionen von Jahren, aber was hat sich seitdem verändert? Die Zeitreise führt durch urgeschichtliche Landschaften mit Baumfarnen, Sauriern, Riesentausendfüßern, Haifischen, Ammonshörnern und Urelefanten. Von der Rotliegend-Zeit vor 300 Millionen Jahren bis zum Eiszeitalter hatten wir einen steten Wechsel von Festland und Meer. Als Beweise der Erdgeschichte werden knapp 1000 Fossilien in 40 Vitrinen, aber häufig auch zum Anfassen präsentiert. Etwa 100 verschiedenartige Modelle prähistorischer Tiere und Pflanzen innerhalb der Landschaftsdioramen geben der Schleusinger Ausstellung ihr unverwechselbares Colorit. Die etwa 6 m langen Skelettrekonstruktionen Südthüringer Dinosaurier bilden einen Höhepunkt der Ausstellung. Die Präsentation der heutigen Thüringer Landschaften spricht alle Sinne an. Wald, Gewässer und Wiesen sehen, riechen, hören und betasten. Lebende Fische und Urkrebse sind in mehreren Aquarien zu beobachten. Zu den beiden UNESCO-Biosphärenreservaten Vessertal und Rhön werden thematische Einführungen gegeben.

 

Burg Gleichen

Ausstellung „Karge Schönheit – Steppenrasen in Thüringen“
Die besondere Bedeutung der Thüringer Steppenrasen als Vorposten der großen osteuropäischen Steppen und Hotspots der biologischen Vielfalt macht ihren Schutz zu einer herausragenden europäischen Angelegenheit. Von den mehr als 800 Hektar Steppenrasen in Deutschland liegen 43 Prozent in Thüringen, mit dem Kyffhäuser als größtes zusammenhängendes Gebiet.
Die Schautafeln, Modelle sowie ein Film zu den Steppenrasen sind Teil einer neuen Daueraustellung auf der Burg Gleichen. Im Burghof haben die Mitarbeiter des EU-LIFE-Projekts Beete mit Steppenpflanzen gestaltet, vor der Burg den Naturlehrpfad „Schätze am Wegesrand“ eingerichtet, im gesamten Drei-Gleichen-Gebiet Infotafeln und Sitzgruppen. Zusammen mit dem Förderverein des Naturkundemuseums Erfurt entstand auch das Begleitheft „Burggeist und Steppenhexe – Auf Entdeckungstour durch die Steppenrasen an der Burg Gleichen“. Es richtet sich an Kinder, die vor Ort mehr über die Burg und die Natur lernen möchten.

 

 

 

Schloß Burgk

Schreibwerkstatt

Für Kinder bzw. Schüler bis 7./8. Klasse empfehlen wir unseren Workshop: "Schreyben mit dem Federkiehle" an. Hier lernen die Teilnehmer die hohe Kunst des Schreibens im Mittelalter sowie die damit verbundenen Besonderheiten näher kennen und können sich selbst im Schreiben mit Gänsefeder und Tinte versuchen. Für die Teilnahme an der Schreibwerkstatt ist eine vorherige Anmeldung und Terminabsprache mit dem Museum zwingend erforderlich.

Außerdem bieten wir für Kindergartenkinder und Schüler bieten wir spezielle, altersgerecht aufbereitete Führungen an, bei welchen die Kinder spielerisch mit dem Schloss vertraut gemacht werden sowie an die Gewohnheiten und die Lebensweise auf einer Burg herangeführt werden.

Dauer der Schreibwerkstatt: ca. 60 bis max. 90 Minuten
Schreibwerkstatt (inkl. Eintritt): 5,00 Euro/Schüler
Führung mit Schreibwerkstatt: 6,00 Euro/Schüler

 

Wartburg

Die Heilige Elisabeth – geliebt, verkannt, verehrt

Angebot für Schülergruppen

Nach einer kurzen Einführung zur Wartburg und den Landgrafen von Thüringen stehen folgende Aspekte rund um die Heilige Elisabeth im Mittelpunkt: Ritterbad – Hygiene im Mittelalter – typische Krankheiten – Krankenversorgung – Seelsorge – Elisabethhospital – Elisabeths Vorbilder Jesus Christus, der heilige Franziskus und die Franziskaner – Psalter und Bibel. Im Burgkeller werden Bilder zu Elisabeth gezeigt, außerdem Kurzfilme zu Elisabeths Leben und zum Rosenwunder

Dauer etwa 30 Minuten, geeignet für Kinder von 6 bis 14 Jahren
Information und Buchung: 03691 250-220
2,00 Euro pro Teilnehmer plus Unkostenpauschale von 30,00 Euro, 1 Lehrer und 1 Begleitperson frei

 

Wartburg

Martin Luther – verfolgt, versteckt und weltverändernd

Angebot für Schülergruppen

Begrüßung und thematische Einführung – Gang zu Schanze und Fischerturm – Was wissen wir über Luther: Herkunft seiner Eltern, Luthers Muttersprache, seine „liebe Stadt“ Eisenach, Schule, Studium, Blitzschlag-Erlebnis, Eintritt ins Kloster, Dasein als Mönch, Romreise, Professor in Wittenberg, Thesenanschlag, Bannandrohung, Reichstag in Worms, Scheinüberfall bei Altenstein und Ankunft auf der Wartburg – Burgtor mit „Nadelöhr“ – Vorburg als authentischer Lutherort – Kommandantendiele – Lutherstube. Burgkeller – Bilderbiografie bis Tintenfleck – Luthers Neues Testament – Kurzfilme zu Luther und Tintenfleck – Abschied im Museum

Dauer: etwa eine Stunde, geeignet für Kinder von 6 bis 14 Jahren
Information und Buchung: 03691 250-220
2,00 Euro pro Teilnehmer plus Unkostenpauschale von 30,00 Euro, 1 Lehrer und 1 Begleitperson frei

 

Wasserburg Heldrungen

Rotbart, Ritter und Ruinen
Klassenfahrt 5 Tage – Geschichte und Natur
Geeignet für  5. bis 8. Klasse

1.Tag: Anreise bis Mittag
Freizeitangebote, u.a. Ruderbootsfahrt in den Wallgräben rund um die Burg

2.Tag: Ganztagsausflug nach Bad Frankenhausen
Fahrt mit dem Sonderbus „Mittelalter“ nach Bad Frankenhausen zum Kyffhäuserdenkmal und zur Barbarossahöhle.  Danach Badespaß in der Kyffhäuser-Therme. Nach dem Abendessen Ritter-Disco im Gruselkeller. Ausklang mit Lagerfeuer.

3.Tag: Mittelalter live
Zeitreise ins Mittelalter in Form von Werkstätten: Geschichte des Lichtes mit Kerzengießen, Filzen und Korflechten, Wappenkunde und Wappengestalten. Abschließend Ritteressen. Nachmittags Borgenschießen und Ritterspiele. Abends Ritter-Disco und Lagerfeuer.

4. Tag: Natur pur
Waldtour rund um die Sachsenburgen. Picknick auf den Ruinen. Abends Stockbrot am Lagerfeuer beim „höfischen“ Grillabend.

5.Tag: Abreise
Im Preis enthalten sind 4 Übernachtungen mit Vollpension, Bettwäsche, alle Fahrgelder, alle Eintrittsgelder, eine Führung auf der Burg, Bootfahrt. Weitere Ausflugsziele können gegen Aufpreis besichtigt werden. Absprachen erforderlich. Preis: 180,00 Euro pro Person Zimmer mit Dusche/WC ab 22 Personen; 176,00 Euro pro Person Zimmer mit Dusche/WC bei 40 - 50 Personen.

Buchung: Wasserburg Heldrungen, Jugendherberge Heldrungen, Schloßstr. 13, 06577 Heldrungen, Fon: 036473 91224, Fax: 034673 98136, E-Mail: Jugendherberge Heldrungen

 

 

Partner

thueringen

 

 

 

 

 

Burgenstrasse Thüringen

Sitz des Vereins
Veste Coburg · 96450 Coburg

 

 

Geschäftsstelle
Burgenstraße Thüringen e. V. · Geschäftsstelle Heldburg Burgstraße 1 · 98663 Bad Colberg-Heldburg

 

Geschäftsführer
Dr. Franz Nagel